Berge von Päckchen türmen sich im "Underground" unseres Hauses.
D
Dienstag, 10. November 2015
Sonntag, 8. November 2015
Dienstag, 3. November 2015
Wie packe ich Hilfsgüter?
Im Ernst, ich ertrage den Anblick vor lauter Not weinender Kinder nicht....
WIR MÜSSEN JETZT ZUSAMMENHALTEN IN EUROPA!
WIR DÜRFEN ES NICHT ZULASSEN, DASS FLÜCHTENDE KINDER UND ERWACHSENE VOR UNSERER HAUSTÜR ERFRIEREN!
JEDER KANN AKTIV ANPACKEN!
JEDER KANN NACH SEINEN MÖGLICHKEITEN NOT LINDERN!!!
GESUCHT WERDEN NEBEN SACHSPENDEN AUCH GELDSPENDEN (und noch ein LKW).
Freiwillige Helfer aus ganz Europa packen derzeit an, um die Kriegsflüchtlinge an den Grenzübergängen wie Bapska/Opatovac oder Presevo mit dem Nötigsten zu helfen. Ich selbst bin nur ein kleiner Teil der Helfer.
Aber wir Helfer sind EUOPÄER und als solche packen wir gemeinsam an.
Das ist mein Europa: Wenn Belgier, Niederländer, Schweden, Briten, Slowenen, Italiener, Spanier, Franzosen, Kroaten, Schweizer, Österreicher und Deutsche (und alle anderen die ich jetzt in der Aufzählung vergessen habe) gemeinsam als freiwillige Helfer mit anpacken, um die Not wenigstens ein kleines bisschen zu lindern. (Sorry, das musste ich jetzt mal loswerden).
Dringend benötigt wird in erster Linie wärmende Kleidung.
Warme Füße sind die halbe Miete....
Schuhe
Kleidung in Kartons oder Säcken packen und beschriften:
Babies
Kids ein bis drei Jahre
Kids vier bis sechs Jahre
Kinder sieben bis zehn Jahre
Teenies zehn bis 15 Jahre
Frauen
Männer
Außerdem Handschuh/Mütze/Schal in allen Größen!
Je nachdem welches Fahrzeug ich gewinnen kann, nehme ich gerne wärmende Decken, Schlafsäcke und Pavillons an.
WIR MÜSSEN JETZT ZUSAMMENHALTEN IN EUROPA!
WIR DÜRFEN ES NICHT ZULASSEN, DASS FLÜCHTENDE KINDER UND ERWACHSENE VOR UNSERER HAUSTÜR ERFRIEREN!
JEDER KANN AKTIV ANPACKEN!
JEDER KANN NACH SEINEN MÖGLICHKEITEN NOT LINDERN!!!
GESUCHT WERDEN NEBEN SACHSPENDEN AUCH GELDSPENDEN (und noch ein LKW).
Freiwillige Helfer aus ganz Europa packen derzeit an, um die Kriegsflüchtlinge an den Grenzübergängen wie Bapska/Opatovac oder Presevo mit dem Nötigsten zu helfen. Ich selbst bin nur ein kleiner Teil der Helfer.
Aber wir Helfer sind EUOPÄER und als solche packen wir gemeinsam an.
Das ist mein Europa: Wenn Belgier, Niederländer, Schweden, Briten, Slowenen, Italiener, Spanier, Franzosen, Kroaten, Schweizer, Österreicher und Deutsche (und alle anderen die ich jetzt in der Aufzählung vergessen habe) gemeinsam als freiwillige Helfer mit anpacken, um die Not wenigstens ein kleines bisschen zu lindern. (Sorry, das musste ich jetzt mal loswerden).
Dringend benötigt wird in erster Linie wärmende Kleidung.
Warme Füße sind die halbe Miete....
Schuhe
- Schuhbendel zusammen binden, damit die Paare zusammen bleiben.
- oder Schuhe mit Reißverschluss mit einer Schnur verbinden, notfalls mit Klebeband
- Danach nach den jeweiligen Größen sortieren, bestenfalls in Umzugskartons.
Kleidung in Kartons oder Säcken packen und beschriften:
Babies
- alles
Kids ein bis drei Jahre
- Socken
- Hosen und Jogginghosen
- Pullis
- Jacken
- Slips
Kids vier bis sechs Jahre
- Socken
- Hosen und Jogginghosen
- Pullis
- Jacken
- Slips
Kinder sieben bis zehn Jahre
- Socken
- Hosen und Jogginghosen
- Pullis
- Jacken
- Slips
Teenies zehn bis 15 Jahre
- Socken
- Hosen und Jogginghosen
- Pullis
- Jacken
- Slips
Frauen
- Socken
- Hosen und Jogginghosen
- Pullis
- Jacken
- Slips
Männer
- Socken
- Hosen und Jogginghosen
- Pullis
- Jacken
- Slips
Außerdem Handschuh/Mütze/Schal in allen Größen!
Je nachdem welches Fahrzeug ich gewinnen kann, nehme ich gerne wärmende Decken, Schlafsäcke und Pavillons an.
| Kistenweise nach Schuhgrößen |
| Die Kleinen gehen im Zweiertakt. Hier 24-25 |
| Praktisch ist es auch die Schuhe einzutüten und ein Zettelchen mit der Nummer dazu legen. Hier 22-23 |
| 20/21 |
| Eng verpacken und Kisten gut lesbar englisch beschriften. |
| Decken |
| Damenhosen bis Größe 40 |
| Jacken |
| Gut lesbar ist immer hilfreich. |
| Auch das Büro meines Mannes ist in Beschlag genommen worden. Danke Ingo :-) |
2015_11_02 Lastwagen gesucht!
Ich fürchte ja, dass mich die halbe Welt für bekloppt hält...
Ich suche einen LKW!!!
Einen LKW bis 7,5t kann ich selbst fahren.
Für einen LKW bis 40t brauche ich einen Fahrer.
Liebe Leute, bitte helft alle mit, damit ein größeres Fahrzeug gefunden werden kann.
Fast täglich kommen Kleiderspenden herein. Das ist der Wahnsinn. Schöner Wahnsinn :-)
Ich suche einen LKW!!!
Einen LKW bis 7,5t kann ich selbst fahren.
Für einen LKW bis 40t brauche ich einen Fahrer.
Liebe Leute, bitte helft alle mit, damit ein größeres Fahrzeug gefunden werden kann.
Fast täglich kommen Kleiderspenden herein. Das ist der Wahnsinn. Schöner Wahnsinn :-)
2015_11_03 im Gespräch mit Flüchtlingen aus dem LK Rottweil
Gespräche mit Flüchtlingen aus dem Landkreis Rottweil
"Wir sind mit den Kindern in das Boot gestiegen, um über die Ägäis zu fahren. Wir wussten zu dem Zeitpunkt genau wussten, dass das Boot vor uns gesunken war. Stundenlang saßen wir nebeneinander, bis wir endlich auf die griechische Insel kamen", Mira, 19 Jahre, Syrien.
"In Mazedonien und in Serbien wurden wir von der Polizei mit Stöcken geschlagen. Es brachen viele Knochen. Erst als wir Geld bezahlten, hörten sie damit auf und ließen uns über die Grenzen weiter gehen", Kemal, 26 Jahre, Irak.
"Bei der Bombardierung wurde unter anderem unsere Nachbarin mit ihren neun Kindern getötet. Wir haben in den Trümmern nach Überlebenden gesucht... Auf der Flucht habe ich mein verletztes Kind durch Griechenland, Mazedonien, Serbien, Ungarn, Österreich und Deutschland getragen. Wenn mir die Kraft ausging, bezahlte ich Männer die mein Kind ein Stück weit trugen. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass meinem Kind in Deutschland geholfen werden kann", Aba Mohamed, 53 Jahre, Syrien.
"Unser Haus war schön. Die Wohnung hatten wir mit Blumen geschmückt. Ich lag gerade im Bett und schlief. Da kamen einfach Flugzeuge und warfen große Bomben ab. Sie zerstörten unser Haus und wir konnten dort nicht bleiben. Es gab viele Tote und Verletzte. Wir sammelten alles Notwendige zusammen und fuhren schnell aus der Stadt. Plötzlich waren wir Flüchtlinge. Wir wollen doch nur Frieden", Dilara, 18 Jahre, Kurdin.
"Mein Bruder und ich, wir waren noch nie in der Schule. Mit zwölf Jahren arbeiteten wir und verdienten damit unser Essen. Mit den Taliban kann man nicht leben. Sie töten alle Menschen. Mein Bruder und ich sind zusammen geflohen. Jetzt sind wir in Deutschland und dürfen zum ersten Mal in unserem Leben lesen und schreiben lernen. Ich würde gerne ganz sichere Häuser bauen. Am liebsten möchte ich einmal Architekt werden", Khasib, 16 Jahre, Afghane.
(Namen aus Datenschutzgründen geändert)
"Wir sind mit den Kindern in das Boot gestiegen, um über die Ägäis zu fahren. Wir wussten zu dem Zeitpunkt genau wussten, dass das Boot vor uns gesunken war. Stundenlang saßen wir nebeneinander, bis wir endlich auf die griechische Insel kamen", Mira, 19 Jahre, Syrien.
"In Mazedonien und in Serbien wurden wir von der Polizei mit Stöcken geschlagen. Es brachen viele Knochen. Erst als wir Geld bezahlten, hörten sie damit auf und ließen uns über die Grenzen weiter gehen", Kemal, 26 Jahre, Irak.
"Bei der Bombardierung wurde unter anderem unsere Nachbarin mit ihren neun Kindern getötet. Wir haben in den Trümmern nach Überlebenden gesucht... Auf der Flucht habe ich mein verletztes Kind durch Griechenland, Mazedonien, Serbien, Ungarn, Österreich und Deutschland getragen. Wenn mir die Kraft ausging, bezahlte ich Männer die mein Kind ein Stück weit trugen. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass meinem Kind in Deutschland geholfen werden kann", Aba Mohamed, 53 Jahre, Syrien.
"Unser Haus war schön. Die Wohnung hatten wir mit Blumen geschmückt. Ich lag gerade im Bett und schlief. Da kamen einfach Flugzeuge und warfen große Bomben ab. Sie zerstörten unser Haus und wir konnten dort nicht bleiben. Es gab viele Tote und Verletzte. Wir sammelten alles Notwendige zusammen und fuhren schnell aus der Stadt. Plötzlich waren wir Flüchtlinge. Wir wollen doch nur Frieden", Dilara, 18 Jahre, Kurdin.
"Mein Bruder und ich, wir waren noch nie in der Schule. Mit zwölf Jahren arbeiteten wir und verdienten damit unser Essen. Mit den Taliban kann man nicht leben. Sie töten alle Menschen. Mein Bruder und ich sind zusammen geflohen. Jetzt sind wir in Deutschland und dürfen zum ersten Mal in unserem Leben lesen und schreiben lernen. Ich würde gerne ganz sichere Häuser bauen. Am liebsten möchte ich einmal Architekt werden", Khasib, 16 Jahre, Afghane.
(Namen aus Datenschutzgründen geändert)
Dienstag, 27. Oktober 2015
2015_10_27 drittes Mal im Radio
Heute rief Hitradio Ohr an und wollte ein drittes Interview.
Habe ich gerne gegeben und vieles gesagt, weil es so viel zu erzählen gibt. Unter anderem, dass es genial wäre, wenn ein weiterer Van sich uns anschließen würde.
Vielleicht kann man dadurch Leute ermuntern mitzumachen?
Ich bin gespannt auf Feedback aus dem Beitrag.
Möchte eh noch gerne die Beiträge hören. Die anderen beiden Interviews gab ich noch auf der Tour.
Habe ich gerne gegeben und vieles gesagt, weil es so viel zu erzählen gibt. Unter anderem, dass es genial wäre, wenn ein weiterer Van sich uns anschließen würde.
Vielleicht kann man dadurch Leute ermuntern mitzumachen?
Ich bin gespannt auf Feedback aus dem Beitrag.
Möchte eh noch gerne die Beiträge hören. Die anderen beiden Interviews gab ich noch auf der Tour.
2015_10_27_10 so viele Hände
So viele Hände rühren im Hintergrund mit. Es ist genial, dass ich so viel Unterstützung habe.
Wenn ich nach Hause komme, stehen meist Kisten und Säcke vor der Haustür. Gefüllt sind sie mit Schuhen und Socken und Jacken und allerlei Brauchbarem - Wunderbar!
Da glaubt man wieder an das Gute in den Menschen :-)
Nur das Geld für den Van und die Spritkosten, das bekomme ich hoffentlich durch Spenden rein. Vielleicht auch im Rahmen des Vortrags? Irgendwie wird es schon werden.
Die andere Sorte Mensch, erkennbar am Aluhelm, ignoriere ich derweil.
Es ist schlicht Energieverschwendung, sich über den braunen Mob aufzuregen oder sich gar auf hitzige Debatten einzulassen, da sie zudem meist nicht sachlich verlaufen. Habe Wichtigeres zu tun.
Wenn ich nach Hause komme, stehen meist Kisten und Säcke vor der Haustür. Gefüllt sind sie mit Schuhen und Socken und Jacken und allerlei Brauchbarem - Wunderbar!
Da glaubt man wieder an das Gute in den Menschen :-)
Nur das Geld für den Van und die Spritkosten, das bekomme ich hoffentlich durch Spenden rein. Vielleicht auch im Rahmen des Vortrags? Irgendwie wird es schon werden.
Die andere Sorte Mensch, erkennbar am Aluhelm, ignoriere ich derweil.
Es ist schlicht Energieverschwendung, sich über den braunen Mob aufzuregen oder sich gar auf hitzige Debatten einzulassen, da sie zudem meist nicht sachlich verlaufen. Habe Wichtigeres zu tun.
| Der Kater bleibt da. |
| Eine Ladung Hilfsgüter. |
| Und die nächste Ladung Güter wird gleich ausgeladen! |
Dankeschön!!!
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