Unbedingt muss ich das Team aus Reutlingen ansprechen.
Das ist so cool, das gibt's gar nicht!
Eine Unternehmerin aus Reutlingen meldet sich.
In etwa mit den Worten: "Die Aktion ist super! Wir machen selbst einen Transporter voll und kommen mit"
Seither rührt und schafft in Reutlingen ein ganzes Team mit vieeeel Herzblut an dem Hilfstransport.
Das ist so genial, denn die Hilfsgüter werden superdringend gebraucht.
Reutlingen, Ihr seid megaspitze!!!
Danke! Danke! Danke!
Montag, 16. November 2015
Sonntag, 15. November 2015
Vortrag und Kontakt
Vorträge finden statt:
19.11.2015, 19.30 Uhr
Vortrag "Sorry, we don't have shoes for you", Hotel Hirt, Deißlingen (bei Rottweil)
01.12.2015, 19,30 Uhr
Vortrag zusammen mit Psychologe Peter Schiemak und dem Violinist Magdy Daaboul
Lokal noch offen, Schramberg
09.12.2015, 18.30 Uhr
Vortrag zusammen mit Psychologe Peter Schiemak, Bürgersaal, Sulz am Neckar
Reden allein hilft nicht, man muss auch anpacken!
Es ist beschämend, dass innerhalb Europas, sogar innerhalb der EU, vor dem Krieg flüchtenden Menschen so wenig geholfen wird. Hier hilft Transparenz um zu verstehen.
Sie kennen die schlimmen Bilder aus den Nachrichten?
In Wirklichkeit ist die Lage vor Ort noch dramatischer.
Ich bin keine große Rednerin, möchte aber dennoch über meine Erfahrungen mit den Flüchtlingen in einem Vortrag berichten. In der Flüchtlingsfrage geht es nicht alleine um die Suche nach der Unterbringung, die Organisation und Durchführung von Sprachkursen und letztlich die Integration in die Gesellschaft. Es ist wichtig zu wissen, was die Menschen durchgemacht haben, denn nur so kann man das nötige Verständnis für sie empfinden und ihnen begegnen.
Das sind doch keine menschlichen Hüllen die auf einen Wohnraum pochen - in jedem einzelnen Flüchtling stecken in erster Linie Herz und Seele. Den Menschen ist mit Respekt, Würde und herzlicher Wärme zu begegnen.
Ich behaupte, dass durch Terror, Krieg und letztlich auch durch die Flucht selbst nahezu alle Flüchtenden traumatisiert sind. Vor allem die Kinder leiden schlimm, viele sind sogar alleine auf der Flucht unterwegs. Man muss ein Herz aus Stein haben, wenn man die Menschen nicht aufnehmen und in Sicherheit bringen möchte, sondern ihnen am liebsten einen Stacheldrahtzaun vor die Nase setzt.
Wie gehen wir jetzt damit um?
Wer bislang aufgrund eines Burnouts psychologische Hilfe brauchte, durfte sich gleich mal auf eine Wartezeit von einem halben Jahr einstellen. Besser wird die Situation in Zukunft sicher nicht. Die Therapeuten sind angesichts der Masse maßlos überfordert.
Daher appelliere ich an ALLE behutsam und liebevoll mit den Flüchtlingen umzugehen.
Ist es vielleicht sogar möglich freiwilligen Helfern einen psychologischen Crashkurs zu geben?
Brauchen wir die zwölf "no-go's" und die zwölf "Pro's" im Umgang mit den Flüchtlingen?
Hierzu sollte man schleunigst aktiv werden und Lösungen finden.
Wer Interesse an einem Vortrag hat, darf sich jedenfalls gerne an mich wenden. Ich versuche mein Bestes zu geben.
Karin Schmidtke
Langenbachweg 3
77773 Schenkenzell
0049 7836 959 604
0049 173 7977 046
info@schwarzwaldfoto.de
Anmerkung:
Ich habe mich dazu entschlossen, nur auf Reaktionen zu antworten die den Flüchtlingen etwas bringen. Anfeindungen und menschenfeindliche Parolen aus dem braunen Sumpf brauche ich nicht. Dafür habe ich weder Zeit noch Lust meine Energie zu verschwenden.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
19.11.2015, 19.30 Uhr
Vortrag "Sorry, we don't have shoes for you", Hotel Hirt, Deißlingen (bei Rottweil)
01.12.2015, 19,30 Uhr
Vortrag zusammen mit Psychologe Peter Schiemak und dem Violinist Magdy Daaboul
Lokal noch offen, Schramberg
09.12.2015, 18.30 Uhr
Vortrag zusammen mit Psychologe Peter Schiemak, Bürgersaal, Sulz am Neckar
Reden allein hilft nicht, man muss auch anpacken!
Es ist beschämend, dass innerhalb Europas, sogar innerhalb der EU, vor dem Krieg flüchtenden Menschen so wenig geholfen wird. Hier hilft Transparenz um zu verstehen.
Sie kennen die schlimmen Bilder aus den Nachrichten?
In Wirklichkeit ist die Lage vor Ort noch dramatischer.
Ich bin keine große Rednerin, möchte aber dennoch über meine Erfahrungen mit den Flüchtlingen in einem Vortrag berichten. In der Flüchtlingsfrage geht es nicht alleine um die Suche nach der Unterbringung, die Organisation und Durchführung von Sprachkursen und letztlich die Integration in die Gesellschaft. Es ist wichtig zu wissen, was die Menschen durchgemacht haben, denn nur so kann man das nötige Verständnis für sie empfinden und ihnen begegnen.
Das sind doch keine menschlichen Hüllen die auf einen Wohnraum pochen - in jedem einzelnen Flüchtling stecken in erster Linie Herz und Seele. Den Menschen ist mit Respekt, Würde und herzlicher Wärme zu begegnen.
Ich behaupte, dass durch Terror, Krieg und letztlich auch durch die Flucht selbst nahezu alle Flüchtenden traumatisiert sind. Vor allem die Kinder leiden schlimm, viele sind sogar alleine auf der Flucht unterwegs. Man muss ein Herz aus Stein haben, wenn man die Menschen nicht aufnehmen und in Sicherheit bringen möchte, sondern ihnen am liebsten einen Stacheldrahtzaun vor die Nase setzt.
Wie gehen wir jetzt damit um?
Wer bislang aufgrund eines Burnouts psychologische Hilfe brauchte, durfte sich gleich mal auf eine Wartezeit von einem halben Jahr einstellen. Besser wird die Situation in Zukunft sicher nicht. Die Therapeuten sind angesichts der Masse maßlos überfordert.
Daher appelliere ich an ALLE behutsam und liebevoll mit den Flüchtlingen umzugehen.
Ist es vielleicht sogar möglich freiwilligen Helfern einen psychologischen Crashkurs zu geben?
Brauchen wir die zwölf "no-go's" und die zwölf "Pro's" im Umgang mit den Flüchtlingen?
Hierzu sollte man schleunigst aktiv werden und Lösungen finden.
Wer Interesse an einem Vortrag hat, darf sich jedenfalls gerne an mich wenden. Ich versuche mein Bestes zu geben.
Karin Schmidtke
Langenbachweg 3
77773 Schenkenzell
0049 7836 959 604
0049 173 7977 046
info@schwarzwaldfoto.de
Anmerkung:
Ich habe mich dazu entschlossen, nur auf Reaktionen zu antworten die den Flüchtlingen etwas bringen. Anfeindungen und menschenfeindliche Parolen aus dem braunen Sumpf brauche ich nicht. Dafür habe ich weder Zeit noch Lust meine Energie zu verschwenden.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
SPENDENKONTO
Am 23. November starte ich den zweiten Hilfstransporter nach
Südeuropa. Vorerst ist eine Woche eingeplant. Die Zustände bei den Flüchtlingen sind dramatisch und werden sich
mit dem Einbruch des Winters verschärfen. Gebraucht wird im Grund alles was wärmt und den Regen abhält.
Als Spenden werden in erster Linie Schuhe und Socken von Größe 21 bis 45 gesucht. Aufgrund der vielen flüchtenden Männer werden vor allem Männerschuhe gebraucht (wer bleibt, muss als Soldat in den Krieg. Und liebe Männer: betrachten Sie einmal Ihr Schuhregal - und danach das ihrer Frau :-) ).
Als Spenden werden in erster Linie Schuhe und Socken von Größe 21 bis 45 gesucht. Aufgrund der vielen flüchtenden Männer werden vor allem Männerschuhe gebraucht (wer bleibt, muss als Soldat in den Krieg. Und liebe Männer: betrachten Sie einmal Ihr Schuhregal - und danach das ihrer Frau :-) ).
Um das Projekt stemmen zu können suche ich noch Geldspenden.
Viele nützliche Dinge wie Babywindeln und Nahrung kann ich damit dann auch vor
Ort einkaufen.
Weitere Menschen wollen sich mir mit einem weiteren
Transporter anschließen. Das wäre wunderbar.
Vielleicht fühlt sich sogar eine Spedition angesprochen, die einen Lastwagen mit Fahrer sponsern würde?
Vielleicht fühlt sich sogar eine Spedition angesprochen, die einen Lastwagen mit Fahrer sponsern würde?
Bankverbindung:
Kath. Kirchengemeinde Lauterbach „Flüchtlingshilfe“
Volksbank Schwarzwald Neckar
Konto: 64446000
IBAN: DE58 6429 2020 0064 4460 00
Betreff: "Schmidtke unterwegs zur Grenze"
Adresse (für die Spendenbescheinigung. Wird Ende des Jahres zugesandt)
Vielen herzlichen Dank!
IBAN: DE58 6429 2020 0064 4460 00
Betreff: "Schmidtke unterwegs zur Grenze"
Adresse (für die Spendenbescheinigung. Wird Ende des Jahres zugesandt)
Vielen herzlichen Dank!
Samstag, 14. November 2015
2015_11_14 ❤ DANKESCHÖN ❤
10000000 Dank für die vielen Sachspenden und auch Geldspenden, die auf dem Spendenkonto eingehen. Leider kann ich nicht sehen, von dem die Geldspenden kommen, sonst würde ich mich persönlich bedanken. Ich hoffe, damit alle Reisekosten decken zu können. Vom Überschuss können Hilfsmittel vor Ort eingekauft werden, speziell in Presevo/Serbien.
Ich habe eine halbe Zusage und damit große Hoffnung, einen Transporter plus einen großen Anhänger für die Tour nächste Woche zu bekommen.
Noch sitze ich auf heißen Kohlen und warte auf Bestätigung. Wenn die Bestätigung nicht kommt, muss ich den Sprinter von der ersten Tour am Montag buchen. Kostenfaktor rund 600€.
Oder hat doch noch jemand einen 7,5-Tonner auf dem Hof stehen? Das ist kein Witz.
Noch immer bringt man mir Sachspenden ans Haus.
Die Unterstützung ist fantastisch!!!
Eine geniale Frau aus Dunningen ersteigerte auf Ebay 200 warme gefütterte Winterstiefelchen Größe 25 bis 36 ❤
Das Schenkhaus hat noch Schuhe für mich und noch eine weitere Stelle in Schenkenzell. In Freudenstadt gibt es eine komplette Sammelstelle für die Aktion.
Aber ich muss jetzt defintiv die Kleider-Annahme stoppen, bzw. auf Eis legen. Alternativ kann später eine zweite Tour gestartet werden.
Zu Hause müssen Klamotten und Schuhe sortiert und in Kartons und Säcken gepackt werden. Ein Post in Facebook reicht aus, damit genügend Helferinnen kommen.
Ich habe eine halbe Zusage und damit große Hoffnung, einen Transporter plus einen großen Anhänger für die Tour nächste Woche zu bekommen.
Noch sitze ich auf heißen Kohlen und warte auf Bestätigung. Wenn die Bestätigung nicht kommt, muss ich den Sprinter von der ersten Tour am Montag buchen. Kostenfaktor rund 600€.
Oder hat doch noch jemand einen 7,5-Tonner auf dem Hof stehen? Das ist kein Witz.
Noch immer bringt man mir Sachspenden ans Haus.
Die Unterstützung ist fantastisch!!!
Eine geniale Frau aus Dunningen ersteigerte auf Ebay 200 warme gefütterte Winterstiefelchen Größe 25 bis 36 ❤
Das Schenkhaus hat noch Schuhe für mich und noch eine weitere Stelle in Schenkenzell. In Freudenstadt gibt es eine komplette Sammelstelle für die Aktion.
Aber ich muss jetzt defintiv die Kleider-Annahme stoppen, bzw. auf Eis legen. Alternativ kann später eine zweite Tour gestartet werden.
Zu Hause müssen Klamotten und Schuhe sortiert und in Kartons und Säcken gepackt werden. Ein Post in Facebook reicht aus, damit genügend Helferinnen kommen.
| Sultan und Ute beim Sortieren helfen :-) |
| Wie genial ist das? 200 warme gefütterte Stiefelchen auf Ebay ersteigert, fertig verpackt vor meiner Haustür. Dankeschön! |
Freitag, 13. November 2015
2015_11_13 Paris - fraternité
Der Freitag der 13. wird seinem Ruf gerecht.
Attentäter der ISIS verüben nicht nur Anschläge in Frankreichs Hauptstadt, sondern greifen mit dieser Tat ganz Europa an. Die Menschen trauern. Als Zeichen der Verbundenheit stellen die meisten Leute auf Facebook ihre Profile auf die französische Flagge um.
Ja, Krieg im Nahen Osten gibt es schon lange, und unzählige Opfer kostete er bisher. Mit den Anschlägen auf Paris erreichte die völlig hirnlose Terrorwelle jedoch eine neue Qualität.
Na, ihr Attentäter und Terroristen? Seid ihr jetzt zufrieden? Gibt es euch ein Glücksgefühl wehrlose Menschen zu töten? Was seid ihr denn für ein kranker Haufen. Denkt ihr tatsächlich, dass euer Allah Morde will? Ich nicht! Ich glaube, ihr seid eher die ungewollten Kinder von früher, welche nie wirklich Liebe erfahren haben. Nur groß geworden seid ihr. In den Hass habt ihr euch verloren. Wo ist der Sinn dabei? Habt ihr nicht selbst Familien und wollt ihr nicht eure Lieben in Sicherheit und Frieden wissen? Ich kann mir euer Handeln nur durch mangelnde Bildung erklären. Eigentlich müsstet ihr uns leid tun... aber ich bin zu wütend und zu entsetzt über eure feigen Taten.
Oh Wahnsinn! Ich fürchte, wir sind in den Anfängen des dritten Weltkriegs.
Bitte vergesst die Menschlichkeit nicht!
Attentäter der ISIS verüben nicht nur Anschläge in Frankreichs Hauptstadt, sondern greifen mit dieser Tat ganz Europa an. Die Menschen trauern. Als Zeichen der Verbundenheit stellen die meisten Leute auf Facebook ihre Profile auf die französische Flagge um.
Ja, Krieg im Nahen Osten gibt es schon lange, und unzählige Opfer kostete er bisher. Mit den Anschlägen auf Paris erreichte die völlig hirnlose Terrorwelle jedoch eine neue Qualität.
Na, ihr Attentäter und Terroristen? Seid ihr jetzt zufrieden? Gibt es euch ein Glücksgefühl wehrlose Menschen zu töten? Was seid ihr denn für ein kranker Haufen. Denkt ihr tatsächlich, dass euer Allah Morde will? Ich nicht! Ich glaube, ihr seid eher die ungewollten Kinder von früher, welche nie wirklich Liebe erfahren haben. Nur groß geworden seid ihr. In den Hass habt ihr euch verloren. Wo ist der Sinn dabei? Habt ihr nicht selbst Familien und wollt ihr nicht eure Lieben in Sicherheit und Frieden wissen? Ich kann mir euer Handeln nur durch mangelnde Bildung erklären. Eigentlich müsstet ihr uns leid tun... aber ich bin zu wütend und zu entsetzt über eure feigen Taten.
Oh Wahnsinn! Ich fürchte, wir sind in den Anfängen des dritten Weltkriegs.
Bitte vergesst die Menschlichkeit nicht!
Donnerstag, 12. November 2015
2015_11_12 Mahnwache in Sulz
Mahnwache in Sulz.
Anlass ist der Auftaktveranstaltung der AfD zur Landtagswahl im Backsteinbau in Sulz. Frauke Petry sollte als Referentin kommen - und kommt nicht. Die anderen sind schuld. Und wäre nicht zufällig gerade Herbst und zufällig Donnerstag.... War ja irgendwie klar, dass der Fehler bei anderen gesucht wird. Und die "Lügenpresse" ist eh an allem schuld.
Egal, es gibt Wichtigeres.
Die Mahnwache zum Beispiel. Sie soll ein Zeichen für Frieden, Menschlichkeit und Toleranz sein. Vorab trinke ich in einer Bäckerei noch einen Kaffee. Am Nachbartisch wird fürchterlich über Flüchtlinge gelästert. Ich frage: "Kennen Sie in paar Flüchtlinge?" - "Nein, aber....". Naja, dann ist ja alles klar...
Hermann Schupp spielt Gitarre und das gemeinsame Singen verbindet die Menschen, die Kerzen und Laternen tragen. Dabei sind auch Syrer die just an diesem Tag in Sulz ankamen. Diesen Tag werden sie in ihrem Leben sicher nicht vergessen. Ich schließe mich mit dem Dudelsack an. Die Lieder Highland Cathedral, Amazing Grace und The Bells of Dunblane erscheinen mir passend.
Dekan Ulrich Vallon spricht gute Worte. Syrer bekennen, dass sie auf der Suche nach Frieden sind.
Hier der Artikel aus dem SchwaBo.
Hier der Artikel aus der Neckar-Chronik
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